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Der A bis Z TeleCom Newsletter Februar 2018 [01.02.2018]


Vertriebseinstellung von ISDN-Anlagenanschlüssen

 

Die Wandlung von ISDN-Anschlüssen zu ALL-IP-Anschlüssen geht kontinuierlich voran.

 

Wie die Deutsche Telekom in ihrem Businesspartner-Newsletter von Mitte Januar 2018 mitteilt, gibt es eine Vertriebseinstellung der PSTN-Anlagenanschlüsse zum 31. Januar 2018. PSTN-Anlagenanschlüsse sind ISDN S0-Anlagenanschlüsse mit Durchwahlfähigkeit über

TK-Anlagen bis zum Nebenstellenteilnehmer. Folgende Produkte der Telekom aus dem AGB-Geschäft werden vertriebseingestellt:

 

- Business Basis / Business Call Anlagenanschluss und Ergänzungsanschluss
- Call Plus / Call Profi / Call Profi Premium Anlagenanschluss
- Business Basic Complete / Business Call Complete Anlagenanschluss
- Anlagenanschlüsse in Business Call Advance Verträgen

 

Sie sehen „die Telekom macht ernst“, und treibt die All-IP Umstellung stetig voran. Zum 1. Februar 2018 wird nur noch das geschäftskundenspezifische IP-basierte Portfolio vermarktet. Primärmultiplexanschlüsse und Notrufanschlüsse sind von der Vertriebseinstellung aktuell noch nicht betroffen.

 

Von unserem IT-Security Spezialisten „ESET“ erhielten wir die folgende Pressemitteilung:

 

CPU Sicherheitslücke betrifft alle Geräte, unabhängig vom Betriebssystem

 

Jena, 4. Januar 2018 – Prozessoren (CPUs) sind nicht nur das Herzstück von PC`s, sondern auch von Smartphones, Cloud-Servern

und unzähligen verbundenen Geräten. Die von mehreren Sicherheitsforschern entdeckte Sicherheitslücke bei den Prozessoren-Herstellern Intel, AMD und ARM bieten laut Medienberichten Cyberkriminellen ein Einfallstor, um in der CPU zwischengespeicherte Daten auszulesen und beispielsweise Passwörter zu stehlen.

 

Thomas Uhlemann, Security Specialist bei ESET, weiß, für wen die Schwachstelle besonders gefährlich ist: „Da es sich um einen

Kernel-Exploit handelt, betrifft die Sicherheitslücke alle Geräte, unabhängig vom Betriebssystem. Zeitnah sollten Updates und Patches für Windows, macOS, Linux und Android genutzt werden, um PC und Co. ausreichend zu schützen. Die Bedrohung ist zudem vor allem für

Server, Smartphones und IoT-Geräte wie Router von größerer Bedeutung. Ein Szenario mit umfassenden Angriffen auf die Prozessoren ist aber nicht zu erwarten, denn die dafür nötigen Voraussetzungen zu schaffen wäre für Cyberkriminelle sehr kompliziert und zeitaufwendig.“

 

Ist in Ihrem Hause die IT-Sicherheitslösung nicht auf dem aktuellen Stand, dann können wir Ihnen gerne hierzu die ESET-Produkte anbieten. Diese verfügen über eine Reihe von Funktionen, wie Verhaltenserkennung, DNA-Analysen und Exploit-Blocker, die solche Angriffsversuche erkennen können.

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